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| HSV II – MTV Dänischenhagen 0:2 (0:1) |
Mit Selbstbewusstsein aus den Spielen gegen Friedrichsort und Süd wollte die 2te des HSV in das Heimspiel gegen eine vermeintlich spielstarke Mannschaft aus Dänischenhagen gehen. Doch von breiter HSV-Brust war zu Beginn der Partie wenig zu spüren. Die dänischen Gäste erspielten sich mit frühem Stören in der Heikendorfer Hälfte und schnellem Spiel in die Spitze klare Vorteile und kamen so einige Male dem von L. Faber bewachten Tor gefährlich nahe. Auf Heikendorfer Seite fehlte es vor allem an Laufbereitschaft, so dass Anspielstationen häufig Mangelware waren. Von konsequentem Kombinationsspiel nach vorne war lange nichts zu sehen, mit Dribblings in der eigenen Hälfte brachte sich der HSV II immer wieder selbst in Bedrängnis. Erst langsam bemühte sich die Schöpke-Truppe, ihre Fehler abzustellen und kam etwas besser ins Spiel. Dennoch war es wieder ein Ballverlust in eigener Hälfte, der die 2te in Rückstand brachte. Ein schneller Ball in den Strafraum, ein Querpass und ein einsamer Dänischenhagener am zweiten Pfosten vollendeten das fehlerhafte Heikendorfer Spiel zum 0:1 in der 44. Minute.
Laute Worte und minutenlanges Schweigen in der Kabine brachten nur leichte Verbesserungen im Heikendorfer Spiel. Noch immer wurde zu wenig ohne Ball gelaufen und teilweise unkonzentriert in die Zweikämpfe gegangen. So war es vor allem die schwache Leistung des Gegners, die den Heikendorfern nun deutliche Spielvorteile brachte. Streckenweises Spiel auf ein Tor und dennoch kaum eine nennenswerte Möglichkeit – nun begann langsam die Uhr zum größten Gegner zu werden. Von den Gästen – die sich schon früh auf Konter beschränkt hatten – kam nun nicht mehr viel. Dennoch passte auch das zweite Gegentor in der 86. Minute nach einem schnellen Gegenangriff ins von vielen Fehlern geprägte Bild des HSV II.
Das Fazit, banal aber wahr: Hätte man besser gespielt, hätte man gewonnen.
Allesamt unter ihren Möglichkeiten spielten:
Lars Faber – Thomas Belsch, Eske Lorenz, Björn Sydow– Lars Behnke (Magnus Reif), Maximilian Hermsen, Fabian Langhoff, Gerrit Wilke, Jonas Festersen – M. Obels, Alex Rex (Jannis Kummer)
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| Kommentare |
am September 14 2009 - 14:02:04
Ein Mann gegen 22 plus Trainerbänke, ohne Zeitlupe, ohne Linienrichter, ohne Videobeweis – klar hat es ein Schiedsrichter in der Kreisliga besonders schwer. Daher taugt er auch nicht dazu, die eigene schlechte Leistung zu rechtfertigen. Dennoch muss auch einmal Kritik erlaubt sein, die ich bewusst nicht in den Spielbericht habe einfließen lassen:
Wenn ein Spiel weitgehend ausgeglichen ist (weil beide gleich schlecht sind), auf der einen Seite aber 2 bis 3 Spieler permanent regelwidrige Zweikämpfe führen, der Schiedsrichter dies entweder nicht sieht oder immer wieder nur abmahnt, dann ist das ein klarer Nachteil für die andere Mannschaft. Mit zwei Spielern weniger hätte es Dänischenhagen sicher schwerer gehabt. |
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